Welchen Einfluss hat der E-Modul des Bettungs- oder Fugenmörtels auf die Funktion einer gebundenen Pflasterdecke?
ARGE PFLASTERDECKE :: Fragen zur gebundenen Bauweise von Pflasterflächen :: 3. Produkteigenschaften / Betontechnologie
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Welchen Einfluss hat der E-Modul des Bettungs- oder Fugenmörtels auf die Funktion einer gebundenen Pflasterdecke?
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Ein Versuch, den Sachverhalt etwas zu erhellen könnte so aussehen:
Eine Pflasterfläche in gebundener Bauweise stellt eine dreidimensionale Konstruktion in mehreren Schichten, bestehend aus unterschiedlichen Materialien dar, die möglichst im Verbund zueinander hergestellt wird.
Aus den unterschiedlichen Bauteildicken, den Materialeigenschaften, der Geometrie der Bauteile und den Temperaturen beim Einbau ergeben sich jeweils unterschiedliche Festigkeiten, Spannungszustände und damit auch E-Moduln.
Ein Granit hat üblicherweise einen E-Modul von > 60.000 N/mm², macht aber in der Pflasterdecke ca. 90 % des verwendeten Materials aus.
Durch den Verbund zum Bettungsmörtel, der wiederum Verbund zur Tragschicht hat ergibt sich im Querschnitt zusammen mit dem Pflasterfugenmörtel eine Konstruktion aus vier unterschiedlichen Materialien.
Nun trifft diese komplizierte Konstruktion, deren Spannungsverläufe niemand beurteilen kann, auf die Forderung, das der verwendete Pflasterfugenmörtel einen E-Modul von
unter 25.000 N/mm² haben soll, weil das Schäden vermeidet obwohl niemand weis, ob das überhaupt eine Rolle spielt.
Diese Vorgabe macht aus meiner Sicht etwa so viel Sinn, wie die Farbe des Mörtels vorzugeben, weil das besser aussieht.
Ein Versuch, den Sachverhalt etwas zu erhellen könnte so aussehen:
Eine Pflasterfläche in gebundener Bauweise stellt eine dreidimensionale Konstruktion in mehreren Schichten, bestehend aus unterschiedlichen Materialien dar, die möglichst im Verbund zueinander hergestellt wird.
Aus den unterschiedlichen Bauteildicken, den Materialeigenschaften, der Geometrie der Bauteile und den Temperaturen beim Einbau ergeben sich jeweils unterschiedliche Festigkeiten, Spannungszustände und damit auch E-Moduln.
Ein Granit hat üblicherweise einen E-Modul von > 60.000 N/mm², macht aber in der Pflasterdecke ca. 90 % des verwendeten Materials aus.
Durch den Verbund zum Bettungsmörtel, der wiederum Verbund zur Tragschicht hat ergibt sich im Querschnitt zusammen mit dem Pflasterfugenmörtel eine Konstruktion aus vier unterschiedlichen Materialien.
Nun trifft diese komplizierte Konstruktion, deren Spannungsverläufe niemand beurteilen kann, auf die Forderung, das der verwendete Pflasterfugenmörtel einen E-Modul von
unter 25.000 N/mm² haben soll, weil das Schäden vermeidet obwohl niemand weis, ob das überhaupt eine Rolle spielt.
Diese Vorgabe macht aus meiner Sicht etwa so viel Sinn, wie die Farbe des Mörtels vorzugeben, weil das besser aussieht.
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